Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo, Bi-, Inter-, Trans*- und Queer-Feindlichkeit (IDAHOBITA*), organisierte der LSVD+ Hamburg wieder einen Rainbowflash auf dem Rathausmarkt. Mehrere hundert Menschen bildeten mit farbigen Pappen eine große Regenbogenflagge, um auf die anhaltende Verfolgung und Bedrohung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*-, Inter-, A_sexuellen und A_romantik-Feindlichkeit weltweit aufmerksam zu machen.
Erstmals wurde am Rathaus aus Anlass des IDAHOBITA* die Intersex Inclusive Progress Pride Flag gehisst, um ein starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz in die Stadtgesellschaft zu senden. Wir danken Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, die das ermöglicht hat sowie allen anderen, die im Hintergrund daran mitgewirkt haben.
Der LSVD+ Hamburg rief dazu auf, sich klar gegen jegliche Form der Queerfeindlichkeit sichtbar zu positionieren. Wer queerfeindliche Ausprägungen von Hasskriminalität nicht deutlich benennt – wer bagatellisiert oder schweigt – macht sich mitschuldig. LSBTIAQ*-Gewalt ist keine Randerscheinung. Sie ist Lebensrealität und bedroht tagtäglich Menschen. In diesen herausfordernden Zeiten – Hass und Hetze stehen auf der Tagesordnung – braucht es eine klare verfassungsrechtliche Absicherung, dass staatliche Ausgrenzung, Unterdrückung und Verfolgung in Deutschland nie wiederkehren können.
Maryam Blumenthal, Gleichstellungssenatorin, Dr. Gottfried Lorenz, Historiker, und Cornelia Kost, Vorstandsmitglied dgti e.V. u. VLSP e.V., sprachen ein Grußwort.
PinkChannel hat die Reden aufgezeichnet: www.pinkchannel.net
Die Aktion auf dem Rathausmarkt wurde wieder von einem breiten Bündnis getragen.
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