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Kontakt

LSVD Landesverband Hamburg
c/o Hein und Fiete
Pulverteich 21
20099 Hamburg

Tel.: 040-28050983
Fax: 040-28050983

hamburg(at)lsvd.de
http://hamburg.lsvd.de

 

„Was macht der LSVD Hamburg denn so?“

(Barbara Mansberg, Wolfgang Preussner, Helga Braun v.l.n.r.)

… werden wir häufig gefragt. Deshalb wollen wir hier kurz berichten, was wir seit unserem Amts­antritt im Januar 2008 alles auf den Weg gebracht haben.

„Auferstanden aus Ruinen“
Unser Start war stark erschwert, weil viele administrative Altlasten zu beseitigen waren. Das Aufräumen und Aufbauen des Hamburger Landesverbands hat uns Monate beschäftigt. So stellten wir kurz nach unserem Amtsantritt fest, dass ein durch die Versäumnisse der vergangenen vorstandslosen Jahre verstimmter Rechtspfleger den Verein aus dem Vereinsregister gestrichen hatte. Es kostete viel Zeit, Energie und Verwaltungsaufwand, in diversen Runden mit Notaren und Rechtspfle­gern den Verein wieder als juristische Gestalt zu reaktivieren. Leider verließ uns dann auch noch unser Schatzmeister Uwe Fellinger, weil er eine neue Stelle in der Schweiz antritt. 

Kritische Begleitung der Hamburger Politik
Nichtsdestotrotz haben wir uns von Anfang an in die Hamburger Politik eingemischt. Un­sere „LSVD-Wahlprüfsteine“ sind gut angekommen. Alle Parteien haben darauf reagiert und Stellungnahmen geschickt. Auch die Presse hat sie zitiert. Einige Forderungen finden sich auch im Koalitionsver­trag wieder. Unsere nächsten Projekte sind u.a. insbesondere die Kampagne für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung (Artikel 3 GG). Außerdem haben wir vor, uns migrationspolitisch mehr zu engagieren, um unsere eingewanderten schwulen und lesbischen Freundinnen und Freunde in Hamburg besser unterstützen. Und im Frühjahr 2009 ist eine Veranstaltung zu Regenbogen-Familien geplant.

Politischer Schwerpunkt: Recht auf sexuelle Selbstbestimmung
Als einer der ersten Landesverbände unterstützt der Hamburger LSVD die bundesweite LSVD-Kampagne zu Artikel 3 GG als politischen Schwerpunkt. Wir wollen die Debatten rund um das Jubiläum des GG dazu nutzen, ein breites Bündnis für diese Forderung zu bekommen und eine möglichst große politische Wirkung zu erzielen.

Präsenz in der Hamburger Community
Nach Jahren der Abwesenheit zeigt der Hamburger LSVD auch wieder Präsenz in der Com­munity der Projekte, Initiativen und Vereine. Zu diversen Anlässen haben wir uns durch Mitarbeit oder eine kleine finanzielle Unterstützung engagiert, z.B. bei der Ausstellung „Homosexuellen-Verfolgung in Hamburg“ im KZ Neuengamme, dem JungLesbenzentrum Intervention, MHC, Hein und Fiete, MCC (Metropolitan Community Church) und SBH (Schwul und Behindert Hamburg). Wir arbeiten regelmäßig mit in der LAG „gleichgeschlechtliche Lebensweisen“, einer Kooperation von Intervention, MHC, Hein & Fiete und LSVD, die sich besonders um das Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen kümmert. Zum CSD standen wir gemeinsam mit ver.di Regenbogen an einem Stand, wo wir Unterschriften für Artikel 3 sammelten, LSVD-Aufnahmeanträge verteilten und neue Mitglieder warben.

Öffentlichkeitsarbeit
Mit den LSVD-Wahlprüfsteinen und -Koalitionsforderungen haben wir eine intensive Pressearbeit gemacht. Als nächsten Schritt haben wir diese neue Homepage für den Hamburger LSVD eingerichtet. Sie ist noch im Aufbau, aber Ihr werdet dort im Lauf der nächsten Monate immer mehr Materialien und Infos finden. Unsere Mitglieder informieren wir über Rundbriefe per E-Mail, in Zukunft auch mit einem elektronischen Newsletter.

Verbandsinterne Kommunikation und Kooperation
Politischen tragenden Einfluss und Druck übt der LSVD vor allem durch seinen Bundesverband in Berlin und Köln aus. Um die Bundes- und Landesebene gut zu verzahnen und die Arbeit der Hamburger darüber zu verbessern, haben wir an überre­gionalen LSVD-Treffen wie dem Bundesverbandstag im April 2008 in Berlin, dem Bund-Länder-Treffen in Braunschweig u.a. teilgenommen und dort die regionalen LSVD-Interessen vertreten. Außerdem haben wir eine Vertreterin des Bundesvorstands und der Pressestelle zu uns nach Hamburg eingeladen, um gemeinsame Strategien zu beraten und die praktische Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesebene zu optimieren.

 

 

 

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