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Online-Umfrage zu Gewalt und Mehrfachdiskriminierung

Die LesMigras-Kampagne zum Thema Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und transidenten Menschen will mit einem Fragebogen Daten zu Häufigkeit, Art und Ursache von Gewalt gegen lesbische, bisexuelle Frauen und transidente Menschen erheben und bestehende Beratungsangebote verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt der Befragung liegt auf der Untersuchung des Zusammenwirkens von Homophobie, Rassismus und Transphobie. 

"act to end hate"

Eudy Simelane, eine lesbische Fußball-Nationalspielerin, wurde 2008 brutal ermordet. Sie ist eine von 30 Lesben, die in den letzten fünf Jahren in Südafrika ermordet wurde, viele wurden vergewaltigt. Die Polizei ignoriert Anzeigen. Siehe Pressemitteilung

Rainbowflash in Hamburg voller Erfolg!
Fast 700 Menschen schickten ihre Botschaften gegen Homophobie in den Himmel! Hier die ersten Fotos (dürfen verbreitet werden):
- Fotos aus Hamburg 
- Fotos aus anderen Ländern und Städten
- Videos vom Flash

Presse zum Rainbowflash

LSVD-Vorstandsmitglied Helga Braun im 
pink channel/fun dyke radio
Hinnerk zum Flash
blu.fm


LSVD-NEWS

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RAINBOWFLASH | 700 FLIEGENDE BOTSCHAFTEN GEGEN HOMOPHOBIE

Bunte Botschaften gegen Homophobie (Foto: Andrey Ditzel)

Rainbowflash in Hamburg voller Erfolg!

700 Menschen waren zum Rathausmarkt gekommen, um ihre Ballons, beschriftet mit Botschaften gegen Homophobie gemeinsam in die Welt zu schicken. Der Justizsenator Till Steffen hielt eine kleine Ansprache und auch der Bürgermeister Ole von Beust hatte Grüße ausrichten lassen. Viele Menschen halfen spontan, Ballons aufzupusten und zu verteilen. Auch Spenden wurden gesammelt, die russischen LBGT-Gruppen für ihre Aufklärungsarbeit zur Verfügung gestellt werden. 

Der Vorstand des Hamburger LSVD, der den Rainbowflash in Hamburg zusammen mit dem russischen Rainbowflash-Initiator Wanja Kilber organisiert hat, erinnerte an die Menschenrechtssituation von Schwulen und Lesben in anderen Ländern; Homosexualität ist immer noch in rund 70 Ländern strafbar. In sieben Ländern (Iran, Nigeria, Sudan, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate) werden homosexuelle Handlungen mit der Todesstrafe belegt, Uganda plant gerade die Wiedereinführung. 

In seiner Grußbotschaft versprach der Hamburger Justizsenator und Präses der Justizbehörde Dr. Till Steffen (GAL), dass Hamburg sich weiterhin für die Durchsetzung der weltweiten Menschenrechte von LBGT und in Deutschland besonders für die Ergänzung des Grundgesetzes um "Sexuelle dentität" (Artikel 3) einsetzen werde. 

Die Luftballon-Aktion gegen Homophobie wurde von einem breiten Bündnis getragen und unter anderem auch vom Deutschen Fußballbund (DFB) finanziell unterstützt. Zahlreiche Hamburger Initiativen und Organisationen hatten zur Teilnahme aufgerufen, darunter die Aids-Hilfe Hamburg und Aids-Seelsorge Hamburg, Frauenhotel Hanseatin, Gay Parship, Gay Factory, Hamburg Pride, Hein und Fiete, Intervention, Magnus-Hirschfeld-Zentrum, Schwusos, GAL, Die Linke und viele andere. 

Rainbowflashs gegen Homophobie fanden in diesem Jahr in Hamburg, Berlin, Dresden, Schweinfurt, Würzburg, St. Petersburg, Tscheljabinsk, Minsk, Novosibirsk, Moskau, Toronto sowie in weiteren 20 Städten statt. 

Fotos und Infos:
- Foto-Blog von Andrey Ditzel
- Aufruf-Video zum Flash
- Rainbowflash-Homepage http://rainbowflash.info
- International Day against Homophobia http://idahomophobia.org/wp/
 

 

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